Nightride im zweistelligen Minusbereich - 06.01.2009

Die Trinkwasserversorgung war gefährdet.

Nach einer weiteren Erkundungstour auf dem Gipfel der Halde legten wir erst mal eine kurze Rast bei wärmenden Tee ein. Das nächste Mal werde ich den Pfefferminzgeschmack mit etwas Rum verfeinern. Unser Trinkwasser war zu diesem Zeitpunkt unbrauchbar.

Die Temperaturen befanden sich bereits knapp im zweistelligen Minusbereich. Dennoch haben sich 3 unerschrockene Biker in Püttlingen  zum einem Nightride verabredet.

Am Start waren 5 Ritzel Tom und Patrick B., die bereits leicht unterkühlt am Jungenwald Martin W. erwarten. Die Truppe war komplett und es ging los mit der Zielsetzung, bei den Witterungsverhältnissen wegen der Glätte breite Feldwege zu meiden und hingegen auf schmale Trails auszuweichen, um möglichst wenig Bodenkontakt zu haben.

Es ging durch den Püttlingen Wald Richtung Elmer Felder, wo uns ein knackiger Wind um die Ohren wehte. Zum Aufwärmen sind wir dann wieder in den rettenden Wald eingekehrt, und haben kurz vor der Herrmann Röchling Höhe auf einer verschneiten cirka 100 qm großen Eisfläche erste Piruetten gedreht. Es gab tolle Haltungsnoten für uns Drei.

Nach einem knackigen Uphill kehrten wir in den Wald unterhalb der Herrman Röchling Höhe ein, wo unser Guide Martin uns auf rutschige Downhills lockte, die mich zu einem ersten Bodenkontakt zwangen - nichts ging mehr. Nachdem ich Knochen und Rad wieder sortiert hatte, half nur noch schieben.

Heil unten angekommen machten wir wieder wärmende Höhenmeter und bezwangen die alte Deponie der Bouser Höhe, welche uns an einem alten rostigen Tor in eine Sackgasse führte. Wir mussten wieder umkehren und den Berg wieder hoch über technisch schwierige Passagen und jede Menge zugefrorenen Maulwurfhügel. Es entstand der Eindruck bei dem unwegsamen Gelände, als wären wir mit eckigen Rädern unterwegs. An eine gezielten Cruisen war zeitweise absolut nicht zu denken.

Nach einer weiteren Erkundungstour auf dem Gipfel der Halde legten wir erst mal eine kurze Rast bei wärmenden Tee ein. Das nächste Mal werde ich den Pfefferminzgeschmack mit etwas Rum verfeinern. Unser Trinkwasser war zu diesem Zeitpunkt unbrauchbar.
Zurück ging es dann über den Morgenstern, wo ich mich dann am Wildparktrail ausgeklinkt habe, um den restlichen Nachhauseweg allein anzutreten.

Spass hat es allemal trotz der frostigen Minusgrade gemacht und kühl hatte wohl niemand. Ich freue mich aufs nächste Mal.

Danke Martin für die Bilder.

Bis bald

Patrick  Ali-Gator

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